Joystick © Alex Kalmbach - Fotolia.com

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Vor genau 30 Jahren wurde ein Meilenstein in der Computerindustrie präsentiert. Dabei handelt es sich natürlich um den “C64″, welcher vor allem Menschen ein Begriff sein dürfte die gerade in den 80er Jahren Kinder waren. So war es der erste Computer der den Weg in die Kinderzimmer und somit in die Privathaushalte schaffte. Dabei hatte der Computer den netten Spitznamen “Brotkasten”, welcher auf seine Optik anspielte. So arbeitete der Computer damals mit einem Arbeitsspeicher von 64 kbit und einem Prozessor mit einer Leistung von 0,985 Megahertz. Das erscheint heute lächerlich wenig, war damals doch ein wirklich großer Umfang. So hatte der C64 wie damals für die Computer auch üblich keine eigene Festplatte. Daten konnte man über ein spezielles Kassettenlaufwerk oder später über ein Floppy-Laufwerk ablaufen lassen. Dabei wurden große labbrige Disketten eingesetzt, die erst später von den kleineren Versionen ersetzt wurden. 

Der C64 hatte auch keine gestaltete Oberfläche, sondern ein blauen Bildschirm mit einem blinkenden Zeichen, sodass von dort seine Befehle zum Start eingeben musste. Dabei waren jedoch keine großen Kenntnisse von Nöten, da Befehle wie LOAD und RUN schon völlig genügten, um ein Spiel oder etwas anderes zu starten. Doch der Großteil der Zeit den man den C64 nutzte war tatsächlich zum Spielen.

So gab es einige wirklich gute Spiele, welche bis heute noch Kultstatus genießen und immer mal wieder auf moderne PC’s zurückkehren. Die beiden bekanntesten Spielklassiker sind dabei wohl PacMan und Space Invaders, welche auch in den Spielcasinos große Beliebtheit erzielten. 

Nun ist es schon 30 Jahre her und man staune wie veraltet der C64 wirkt, da die Technik einen wahnsinnigen Sprung gemacht hat. Trotzdem sollte man gerade an seinem Geburtstag nicht vergessen, welch wichtige Rolle dieser Computer für die Entwicklung gespielt hat.

Getestet: Darksiders 2

26/12/2011    Category: PC-Games   Keine Kommentare »

Nach dem überraschenden Erfolg von “Darksiders” kommt nun “Darksiders 2″ und steht unter enormen Druck. Der düstere Zelda-Verschnitt Darksiders wurde damals als Metzelspiel im Stile von God of War beworben, obwohl es viel mehr zu bieten hatte. Dem entsprechend war die Überraschung groß: tolle Action, clevere Puzzles, farbenfroher und klarer Grafikstil, hervorragende Sprachausgabe sowie das richtige Maß blutiger Gewalt. Davon profitierte Hersteller THQ, der sich das Spiel von Virgil-Games Gründer Marvin Donald sicherte und die ganze Firma gleich mit. Trotz der positiven Resonanz der Gamer konnte sich Darksiders an der Verkaufskasse nicht absolut durchsetzen. Dennoch bleiben sich die Hersteller auch bei Darksiders 2 ihrer Linie treu und machen auch den Nachfolger zu einem ansprechenden “Zelda für Erwachsene”. Kritiker mit Vorlieben für etwas Neuem werden allerdings durch die wenigen Veränderungen genügend Gesprächsstoff bekommen und sich auslassen können. Ist im ersten Teil noch die Hauptfigur der Apokalyptische Reiter “Krieg”, der nach seiner 100-Jährigen Verbannung auf der Suche nach den Hintermännern und Drahtziehern seiner Verbannung sowie des verfrühten Weltuntergangs ist, rückt im zweiten Teil sein Bruder “Tod” und seine Erlebnisse während Kriegs Verbannung in den Mittelpunkt des Geschehens. Somit ist Darksiders 2 keine echte Fortsetzung, was manche wohl enttäuschen mag. Inhaltlich neu, aber in den Aufgaben und Funktionen ähneln sich beide Spiele erheblich. Nur wer auf die Details achtet, bekommt Neues zu sehen: Tod kämpft mit Sense statt mit Schwert, sein für Apokalyptische Reiter obligatorisches Pferd Namens “Verzweifelung” bekommt Tod früher und kann zudem aufgerüstet werden. Ergänzt wird die Figur mit einem Erfahrungspunkte-System, in dem vier Charakter-Attribute (Stärke, Geschick, Arkane Magie und Gesundheit) gestärkt werden müssen. Zusätzliche Features wurden ergänzt. Gut umgesetzt wurden die kritischen Feedbacks des ersten Teils. So wurden u.a. die Gegnervielfalt erhöht und die gesamte Spielewelt deutlich vergrößert.

Seit wenigen Wochen befindet sich “Battlefield 3″ in den Läden und soll bis zu 64 Spielern mit Panzern, Hubschraubern und Kampfjets, des gemeinsamen Einzug in die virtuellen Schlachten ermöglichen. Dabei wird ein bisher unbekanntes Ausmaß an Kriegsgeschehen über Multiplayer versprochen, doch nicht immer kann das auch eingehalten werden.

Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass man unter Einsatz mehrerer Millionen ein gewaltiges Kriegsspiel geschaffen hat. Zunächst muss man dazu allein als US-Soldat ins Ungewisse  und- in diesem Fall- in das virtuelle Teheran, Paris und New York ziehen. Grund sind Terroristen, die an russische Atomwaffen gekommen sind und die es nun zu jagen gilt. Platzende Köpfe oder abgetrennte Gliedmaßen brauchen hier weder gefürchtet noch erhofft werden, wenn nicht nur die besagten Terroristen, sondern auch die russische Armee auf dem virtuellen Spielfeld mit roten Blutwölkchen umgeben werden.

Die zu bewältigenden Missionen hierbei sind zwar optisch eindrucksvoll und mit vielen Details ausgestattet, doch bieten auch für ungeübte Spieler keine große Herausforderung oder neue Ideen. Doch schließlich soll sich vornehmlich auch auf den Multiplayer-Modus konzentriert werden, der den Spielvorgang erheblich aufwertet und spannender macht. Die PC-Version ermöglicht es sogar bis zu 64 Spielern, gemeinsam in den Krieg zu ziehen, wobei jedoch im Voraus die Festplatte der jeweiligen Rechner durchsucht wird, was unter deutschen Datenschützern mit Skepsis betrachtet wird. Die Spieler wiederum kritisierten das Nichtvorhandensein einer Voice-Chat-Funktion.

Die Maps und Schlachtfelder erstrecken sich über große Flächen, die laut und unübersichtlich mit viel Kriegslärm warten und dem virtuellen Spieler-Leben ständig ein Ende setzen. Äußerst groß, chaotisch und tödlich bricht “Battlefield 3″ also über seine Neu-Spieler herein und ist besonders für Liebhaber der Multiplayer-Schlachten, weniger für Einzelkämpfer vorbehalten.

Jetzt schon Kult: GTA 5

03/11/2011    Category: PC-Games   Keine Kommentare »

© Amir Kaljikovic - Fotolia.com

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Kaum ein anderer Trailer dürfte in der Gamerwelt so stark erwartet worden sein wie der von der GTA Reihe. So wurden nun die ersten Informationen zum neusten Teil der Rockstar Games Reihe veröffentlicht. Dieser trägt den klassischen Namen “GTA V”. So waren die Erwartungen bisher immens, da die GTA Reihe zu einer der ältesten Spielreihen zählt und immer wieder durch neue Entwicklungen auftrumpfen konnte.

Wenn man einmal zurückschaut so waren GTA I und II immerhin noch Teile die man aus der Vogelperspektive bestritt und in einer simplen 2D Grafik. Erst ab dem dritten Teil kam das heute bekannte 3D Engine ins Spiel. Danach folgten viele Ausflüge wie etwa nach San Andreas, Liberty City oder aber sogar durch die Zeit nach Vice City.

Der neue Trailer ließ nun schon einige Rückschlüsse zu, jedoch auf immer noch eine Menge Fragen. Auf jeden Fall ist nun schon der Ort bekannt an dem die Handlung stattfinden soll. So wurde vorher viel vermutet und sogar Pakistan in Betracht gezogen, jedoch ist es dieses Mal wieder San Andreas. Jedoch überzeugt diese Stadt im Trailer so dermaßen, dass man sich auf eine schon bekannte Stadt in viel besserer Darstellungsweise und mehr Detailtiefe freuen kann.

Der Hauptcharakter ist noch gänzlich unbekannt, dürfte jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit ein neuer Unbekannter sein. Auf jeden Fall hat man diese Schlussfolgerung aus dem ersten Satz aus dem off “Warum um Gottes Willen bin ich hierher gekommen?”.

Ansonsten ist der Trailer vor allem überzeugend in seiner Darstellungsweise und zeigt ein Highlight nach dem anderen, verrät jedoch nichts über die Story. Gemutmaßt wird auch weiterhin wann das Spiel auf dem Markt erscheinen soll, vermutet wird jedoch Weihnachten 2012 da man dort auch von mehreren Konsolen-Anbietern neue Modelle erwartet und dies ein perfektes Bundle abgeben würde.