Seit wenigen Wochen befindet sich “Battlefield 3″ in den Läden und soll bis zu 64 Spielern mit Panzern, Hubschraubern und Kampfjets, des gemeinsamen Einzug in die virtuellen Schlachten ermöglichen. Dabei wird ein bisher unbekanntes Ausmaß an Kriegsgeschehen über Multiplayer versprochen, doch nicht immer kann das auch eingehalten werden.

Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass man unter Einsatz mehrerer Millionen ein gewaltiges Kriegsspiel geschaffen hat. Zunächst muss man dazu allein als US-Soldat ins Ungewisse  und- in diesem Fall- in das virtuelle Teheran, Paris und New York ziehen. Grund sind Terroristen, die an russische Atomwaffen gekommen sind und die es nun zu jagen gilt. Platzende Köpfe oder abgetrennte Gliedmaßen brauchen hier weder gefürchtet noch erhofft werden, wenn nicht nur die besagten Terroristen, sondern auch die russische Armee auf dem virtuellen Spielfeld mit roten Blutwölkchen umgeben werden.

Die zu bewältigenden Missionen hierbei sind zwar optisch eindrucksvoll und mit vielen Details ausgestattet, doch bieten auch für ungeübte Spieler keine große Herausforderung oder neue Ideen. Doch schließlich soll sich vornehmlich auch auf den Multiplayer-Modus konzentriert werden, der den Spielvorgang erheblich aufwertet und spannender macht. Die PC-Version ermöglicht es sogar bis zu 64 Spielern, gemeinsam in den Krieg zu ziehen, wobei jedoch im Voraus die Festplatte der jeweiligen Rechner durchsucht wird, was unter deutschen Datenschützern mit Skepsis betrachtet wird. Die Spieler wiederum kritisierten das Nichtvorhandensein einer Voice-Chat-Funktion.

Die Maps und Schlachtfelder erstrecken sich über große Flächen, die laut und unübersichtlich mit viel Kriegslärm warten und dem virtuellen Spieler-Leben ständig ein Ende setzen. Äußerst groß, chaotisch und tödlich bricht “Battlefield 3″ also über seine Neu-Spieler herein und ist besonders für Liebhaber der Multiplayer-Schlachten, weniger für Einzelkämpfer vorbehalten.